Nischenseiten-Challenge 2020 #6 – Allgemeine Infos, Analyse Vorgehen… und mehr Analyse

Die Seite entwickelt sich überraschend gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwelche Einnahmen mache. Nach wie vor halte ich die Konkurrenz einfach nur riesig für meine kleine Seite – ja, es sind keine Seiten speziell für Waagen für Übergewichtige; aber halt Onlineshops.

Und diese Online-Shops haben einen riesigen Vorteil: Der Kunde kann da direkt kaufen. Ich persönlich bin ja kein Hersteller von XXL-Waagen, daher muss ein gewisser Mehrwert her.

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Reicht eine kurierte Liste aus, um Leute zu überzeugen? Ich hoffe es, da ich keine Lust habe 20 Waagen zu kaufen und diese Einzeln zu testen…

…zu mal manche Modelle schlicht nicht lange auf dem Markt sind und den meisten Leuten völlig wurscht ist, auf welcher Waage sie stehen – abgesehen von z.B. Benutzer von Withing, Es gibt eine quasi-direkte Konkurrenz, die genau das macht: Nach eigenen Angaben hat die Dame der Seite 160 Waagen getestet… und laut den verfügbaren Bildern ist das auch irgendwie plausibel.

Im Moment mache ich nicht besonders viel an der Seite: Ich lasse sie wie einen guten Wein reifen;- zu sich Angeblich am 27. März der Google-Algorithmus wieder mal geändert hat.

Also ist es doch mal gut, etwas lehrreiches zu schreiben…

Lehren aus Peers Anleitung

Seine Anleitung, wie man eine Nischenseite aufbauen kann entpuppt sich als valide. Das E-book (in der Version3) beinhaltet so ziemlich alles wichtige, um es aufzubauen. Nur finde ich den Zeitrahmen irgendwie zu lang -wenn man weiß was man tut benötigt man für eine WordPress-Installation nicht einen Tag, sondern eher eine Stunde. Das gleiche gilt auch für die Anpassungen am Theme – für den Anfang tut es irgend eins, was SEO im Hinterkopf hat. (z.B. bei Menüs, Artikeldarstellung, keine versteckte Anzeigen usw.) Der Content ist Key und sollte zuerst im Vordergrund stehen.

Deswegen bin ich kein Fan von Elementor & Co, die oft nur mit einem speziellen Theme arbeiten… sondern von (und dieser Gruß geht direkt an Peer :D) Gutenberg. Da hat man die Basis-Funktionalitäten eines Seitenbauers, während man gleichzeitig gut schreiben kann. Gerade für Menschen, wie mich, mit einem klaren “Warum-schreibe-ich-eigentlich-nicht-in-html”-Hintergrund ist die Struktur von Gutenberg klasse..

Das war der Gutenberg-Teil dieses Artikels. Fahren wir fort.

Einen interessanten Teil auf dem eBook nehme ich doch glatt auf: Wer “Test” sagt, sollte das Ding wirklich getestet haben – anders als bei “Vorstellung” oder “Review”. Vielleicht kann ich dadurch mehr Inhalte generieren.

Lehren aus der Golden Key Ratio

Sagen wir so: Die Rationb funktioniert. Auf anderen Seiten konnte ich inzwischen Testen: Ja, Keyword mit wenig Konkurrenz und wenig Suche ranken schneller und besser bei Google. Das dumme ist: Im deutschsprachigen Raum gibt es kaum passende Wörter – es sei dann man will wirklich mit 30 Aufrufen pro Monat arbeiten. Selbst mit alternativen Variationen des Keywords, kommen max 120 Suchen / Monat zusammen.

Da muss man Masse machen – das kann man natürlich. Das führt aber auf einer Seite wie XXl-Waagen dazu, dass man a) ähnliche Themen hat und b) der Spielraum bezüglich der Waagen gedeht werden muss. Das kann man machen, bedarf aber viel Content

Lehren aus Income School

Income-School lehrt im Grunde folgendes: Suche dir ein Thema aus, was jemand suchen könnte und schreibe über dieses Thema den allerbesten Content, den es geben kann – löblich ist definitiv, dass der Fokus zuerst auf den Content, dann auf dem Geld liegt.

Das Motto “Wenn erstmal Traffic da ist, dann kann man am Nachmittag die Monetarisierung ändern” funktioniert im deutschen Raum, nicht so wie dort erklärt: Sie sagen, dass man mit etwa 30 – 50 Posts 30 000 bis 50 000 Aufrufe haben sollte.

Das funktioniert im englischen Sprachraum, um Deutschen nicht wirklich. Ich habe mir mal den Spass gemacht “wie wasche ich einen hund” und “how to wash a dog” bei Ubersuggest nachzuschlagen: Im Deutschen sind es 10 Suchen im Monat. Im amerikanischen Sprachraum sind es 1300 suchen. “how to wash a dogs face” sind immerhin noch 590…

Heißt für mich: Bessere Nische suchen und auf ein Hauptkeyword optimieren und die anderen Themen als “beifang” dazu schreiben – oder möglichst eine breite Nische nehmen.

Übername XXL Waagen

Welche Lehren muss ich davon in XXL Waagen übernehmen? Nun, wie es scheint muss ich die Thematik vorsichtig erweitern. Eine Möglichkeit wäre es eine Nische höher zu gehen: XXL World oder XXL Live und dann mehr Gegenstände für Übergewichtige Menschen präsentieren – aber ich mag den Namen XXL Waagen und will sehen, ob eine solche kleine Nische funktioniert.

Heißt: Mehr Content zum Themen wiegen und Waagen. Vielleicht finde ich ja die eine oder andere Zielgruppe, die bestimmte Waagen braucht.

(Übrigens: Die Domains xxl-live.de und xxl-leben.de waren zum Zeitpunkt des Schreibens noch frei – wenn es einer von euch sichert, geht ein Bier auf mich 😀)

Analyse site:xxl-waagen.de

Gucken wir doch mal was Google so aus meiner Seite gemacht hat. Laut Google Search Console hat er die gewünschten Seiten gefunden, aber wenn ich site:xxl-waagen.de aufmache, tauchen diese nicht auf – habe ich einen brutalen Fehler gemacht und irgendwo ein noindex eingesetzt? Oder ist einfach der Content zu kurz…

…ich befürchte es liegt am Content. Findest Google ernsthaft manuelle Listen weniger werthaft als Random-Artikel?!? Vielleicht sollte ich die Listen im Detail überarbeiten…

Wie geht’s weiter?

Ich befürchte die Nische ist scheiße gewählt. Ich werde mit bis zum 08.04 angucken ob sich zufällig noch was bewegt, ansonsten werde ich ein “Up-Nisching” vornehmen; wobei der Fokus auf Dinge für XXL-Personen sein soll.

6 Kommentare für “Nischenseiten-Challenge 2020 #6 – Allgemeine Infos, Analyse Vorgehen… und mehr Analyse”

  1. Lothar sagt:

    Hallo Alexander ,
    in diesem Jahr habe ich keine Lust auf die Challenge. Allerdings schaue ich aber dennoch gerne mal die Beiträge der Teilnehmer der diesjährigen Challenge an.

    Wie schon im letzen Jahr fällt mir auch in diesem Jahr auf, dass allen egal ist wie viel Zeit sie mit dem Erstellen Ihrer Seiten verwenden oder gar verschwenden.

    Du hattest Mitte März schon 33 Stunden bekanntgegeben.

    Wie viele Waagen musst Du verkaufen wenn Du zumindest Mindestlohn verdienen möchtest?
    330 Euro bei 10 Euro Stundenlohn müsstest Du jetzt schon einnehmen Stand 13.03.2020
    Wahrscheinlich hast Du schon einige weitere Stunden mit der Seite verbracht.

    Jeder Stunde die Du arbeitest musst Du wahrscheinlich eine Waage verkaufen.

    Die KERN MPK 200K kostet bei Amazon 150 Euro. Ich glaube es gibt 7 % dann sind das ungefähr die 10 Euro.

    Warum geißelt man sich selber so. Im normalen Arbeitsleben würde doch niemand für so wenig Geld arbeiten.

    Hast Du Dir über den Zeitaufwand und das return on investment schon mal Gedanken gemacht?

    Was hältst Du von meiner Kritik?

    Grüße Lothar

    • Alexander sagt:

      Inzwischen habe ich vergessen bzw. Aufgegeben die Zeiten mitzuschreiben – das hat mir hart den Spass geraubt.

      Sagen wir also mal im Moment stecken 45 – 50 Stunden drin. Macht es nicht besser, ich weiß. Und vermutlich hätte Ich auch nur die Hälfte der Zeit gebraucht, hätte ich einen klareren Plan gehabt.

      Aber egal: An deinem Einwand ändert es nicht so viel. Und ja: Es stimmt. Gerade bei meiner kleinen Nische mit super-günstigen Alternativen (15€ Netto) ist der Stundenlohn vorn Arsch.

      Mir geht es bei dem Waagenprojekt in erster Linie darum: Wie geht so eine Nischenseite praktisch? Ich behaupte die Theorie zu kennen und teste diese aus.
      Wie man sieht habe ich schon da brutale Fehler gemacht.

      Die Nische ist zu günstig und zu klein in vermutlich braucht keiner ernsthaft Beratung einer Waage.

      Ich habe gehofft die Seite einmal zu erstellen und dann erstmal nicht wieder anzufassen. Um das zu realisieren habe ich mit AAWP gearbeitet (nächster Artikel)

      Insofern habe ich mir Gedanken über das ROI gemacht, in dem ich die Seite eher als Anlage, denn Dauerprojekt sehe. Aber ernsthafte Zahlenspielereien habe ich nicht betrieben;- ich wüsste auf Anhieb nicht wie man da zuverlässige Faktoren verwenden können sollte.

      Mal davon ab ist es saugeil Geld zu kriegen, für was man mal gemacht hat – ich habe mal mit eBooks experimentiert und sammel damit jeden Monat passiv um die 300€.

      Das wäre ein Ziel für mich für die Seite: Mehrere Learnings daraus ziehen, die nächste besser machen um auf Dauer ein gutes ROI zu haben.

    • Alexander sagt:

      Achso… Kritik wird ja erst dann gut, wenn sie etwas konstruktives Beitragen kann – kennst du eine Möglichkeit den ROI schneller und besser zu erreichen?

  2. Dirk sagt:

    Ich würde das hier nicht so verbissen sehen mit der investierten Zeit. Gerade bei einer Nischenseite ist es ja so, dass sie sich erst entwickeln muss und der Pflegeaufwand dann später nicht mehr so hoch ist. Ich habe eine Nischenseite die macht konstant Einnahmen im niedrigen dreistelligen Bereich und die Artikel wurden Anfang 2018 erstellt.

    Insgesamt besteht die Nischenseite nur aus insgesamt 6 Beiträgen und 2 Seiten + Impressum und Datenschutzerklärung.

    Da ist der Pflegeaufwand echt überschaubar…

  3. Lothar sagt:

    Hallo Alexander,
    im letzten Jahr habe ich ja auch mitgemacht.
    Ich habe zum Glück gleich zu Anfang darauf geachtet das ich nicht so viel Zeit einsetze.
    In meinem Schlussreport habe ich da auch die Rechnung aufgemacht.
    https://www.lotharsblog.de/nischenseiten-challenge-2018-2019-meine-erfahrungen.php

    Ich habe 13,75 Stunden an Zeit eingesetzt und 152 Euro an Geld.
    Verdient habe ich bis heute 232 Euro . Da bauche ich wohl noch ein paar Jahre um das RoI auf Mindestlohn Basis zu erreichen.

    Alternativ habe ich ein paar Nischenseiten so wie der Dirk mal schnell hingeklatscht. Die sind allesamt schon im RoI .
    Bei den schweren Nischen kann man sich wohl schnell verrennen. Der Peer hat das Glück das er viele Backlinks sammelt von den Teilnehmern und darum wohl auch schnell und konstant gute Rankings erhält.

    Wenn man noch Zeit und Geld für den Linkaufbau investiert und sich dann herausstellen, dass auch das nichts hilft, weil man die falsche, vielleicht doch zu schwere Nische gewählt hat dann ist sprichwörtlich, das Kind auch schon in den Brunnen gefallen.

    Wenn Du mit den E-Books so erfahren bist dann würde ich da eher weitermachen, als Jahrelang mit Nischenseiten zu experimentieren.

    Ich würde keine Nischenseite wieder machen.
    Auch auf den Hinblick das man doch immer mal wieder Zeit investieren muss, weil z.B. Produkte nicht mehr lieferbar sein werden und ausgetauscht werden müssen.

    Ich habe mal ein paar Artikel über die XXL Waagen auf meinen Blogs online gestellt.
    Z.B https://www.lotharsblog.de/personenwaage-adipositas.php da habe ich auch ein Link für Dich gerne gesetzt. Ich hoffe das ist Dir recht.
    Mal schauen wo ich da mit einfachen Low Level Content Blogartikeln lande.

    Nun wünsche ich weiterhin viel Freude mit dem Projekt und frohe Ostern.
    Bleibt gesund.

    Lothar

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